ALLGEMEIN

Was kostet ein eBike?

Unsere eBike-Modelle fangen bei ca. 1500€ an. Damit liegen wir am unteren Ende der für Einstiegs-eBikes für den Fachhandel. Je hochwertiger die Antriebsysteme und Komponenten und je größer die Akkukapazität werden eBike natürlich teurer. eBike sind aber auch keine „normalen“ Fahrräder. Sie fahren im Durchschnitt schneller, bremsen dementsprechend stärker. Diese höher  wirkenden Kräfte müssen natürlich konstruktive im Rahmen und Fahrwerk aufgefangen werden. Zudem müssen Elektronik mit Antrieb ebenso im Bike-Konzept integriert werden – alles Faktoren die sich letztendlich im Preis widerspiegeln.

Wie schwer ist ein eBike?

Ein durchschnittlicher Akku wiegt ca. 2,5kg, ein Motor für ein eBike ca. 4-5kg. Hinzukommen Leistungselektronik und Kabel usw. – ein eBike wird daher schonmal immer schwerer sein als ein normales Fahrrad. Status quo, wiegen eBike zwischen 18kg und 30kg. Sportliche Modelle und eFalträder haben weniger Gewicht. eBikes die mehr auf Komfort bedacht sind wiegen mehr.

Muss ich einen Helm tragen?

Jein! Fährst Du ein Pedelec (bis 25km/h) dann gilt dein Gefährt als normales Fahrrad und es besteht keine Helmpflicht. Fährst du hingegen ein S-Pedelec (bis 45km/h) dann ist das Tragen eines Helmes vorgeschrieben. Nichtsdestotrotz empfehlen wir das Tragen eines Helmes für Fahrrad, eBike, Pedelec und natürlich auch S-Pedelec.

Wie umweltfreundlich ist ein eBike?

Sehr. Ein eBike stößt im Vergleich zum Automobil im Verkehr keine Abgase aus. Lediglich bei der Produktion und dem Transport des eBikes werden Abgase registriert. Wir der Akku zudem mit ökologischem Strom gespeißt ist auch die Ökobilanz des Ladevorgangs neutral. Zudem trägt ein Elektrofahrrad sowie normale Fahrräder natürlich auch zur Reduzierung der Lärmverschmutzung in urbanen Räumen bei. 

Welche Gründe sprechen für den Kauf eines eBikes?

– schnell – gerade für den innerstädtischen Verkehr, als Alternative zum Auto und Motorrad, sind eBikes ideal
– preiswert – 18 Cent pro 100km eBike-Fahren ist im Gebrauch als auch in der Anschaffung vergleichweise günstig
– komfortabel – leichtgängig und ohne zu schwitzen in die Pedale treten
– einfach – weder Anmeldung noch Versicherung sind notwendig
– ökologisch – geräuscharm und bei Betrieb mit Öko-Strom zudem Abgas frei

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Welche Vorteile bietet das eBike im Stadtverkehr und für die Umwelt?

Kein Berufsverkehr, kein Stau, kein Stress, keine Parkplatzsuche, kein weites Laufen zum Parkhaus. Ein eBike stellst du direkt vor der Tür ab oder nimmst es sogar mit ins Büro. eFalträder sind ideal für die urbane Mobilität und gerade dazu prädestiniert für eine vernetzte Nutzung verschiedener Verkehrsmitteln wie Bus, Bahn und Auto auf dem Weg zur Arbeit. Ach ja, dort kommt man nun auch unverschwitzt an. 

Zudem stoßen eBikes nicht permanent Abgase aus und auch die Geräuschentwicklung ist um einiges geringer und angenehmer als beim Automobil. Eine Schiebe- und Anfahrhilfe über Rampen oder Erhöhungen erleichtern zudem die Handhabung. Die elektrischen Motorunterstützung wird auch bei Eltern geschätzt, da Kinder- und Fahrradanhänger leichter gezogen werden können.

Wie sichere ich mein eBike richtig?

Mit einem Fahrradschloss, das sicher und im Alltag nicht unhandlich ist. Ein eBike ist meist eine hohe Investition, deshalb sollte man an einer guten Sicherung nicht sparen. Wir empfehlen ein Qualitätsschloss – das leicht sperrbar, kompakt und transportable ist. Außerdem kann das eBike über die Hausratsversicherung oder eine äquivalente Zusatzversicherung versichert werden.

Welche Vorschriften und Zulassungsbedingungen gelten für Eketrofahrräder?

Ein eBike mit Motorunterstützung bis 25 km/h (Pedelec) hat die gleichen rechtliche Einordnung wie ein Fahrrad. Von daher sind keine Registrierungen, Kennzeichen oder Fahrerlaubnis vorgeschrieben. Auch besteht derzeit keine Helmpflicht. Wobei wir das Tragen eines Fahrradhelmes Dir empfehlen.  

Willst du dir hingegen ein S-Pedelec zulegen musst du in der Tat über eine Fahrerlaubnis (Mofa-Führerschein, Klasse B) verfügen und dir ein Kennzeichen besorgen – da ein S-Pedelec zu der Klasse von Klein-Kraft-Fahrzeugen gehört. Auch das Tragen eines Helmes ist hier obligatorisch. 

Akku

Wie weit kann ich mit einem eBike-Akku fahren?

Nun ja, so pauschal lässt sich das leider nicht beantworten. Die Faktoren die die Reichweite eines eBike beeinflussen können sind einfach zu viele. Das fängt beim Fahrer selbst an, geht über das eBike und seine Ausstattung bis hin zu den Umweltbedingungen, die ebenfalls eine Rolle speilen. Pauschal kann man aber sagen, dass man mit einem kleinen 300Wh-Akku bei normalen Stadtverkehr ca. 50-70km kommt. Je größer der Akku wird, desto weiter kann ich dementsprechend fahren. Mehr Infos…

Wie lade ich eine Akku korrekt?

Wir empfehlen den Akku nur mit dem originalen Ladegerät des Akku-Herstellers zu laden. Der Akku kann dabei an einer normalen Steckdose (230V) geladen werden. Ist der Ladevorgang beendet, kann der Stecker wieder aus der Steckdose gezogen werden und der Akku wieder eingesetzt werden. Akku die heutzutage gekauft wurden können ebenso teilgeladen werden, ohne das die Akkukapazität leidet. 

Hinweis: Im Winter den Akku bei der Ladung nicht der puren Kälte aussetzen. Der Akku sollte bei einer Umgebungstemperatur von 10-20°C geladen werden.

Was ist Lithium?

Lithium ist das leichteste Element im festen Zustand im Periodensystem. Es ist ein sehr reaktives Element und kommt daher meist nur in gebundener Form im Gestein vor. Im Vergleich zu anderen Akkumulatortechnologien gibt es bei Lithium-Ionen Systemen eine Vielzahl an unterschiedlichen Zelltypen. Li-Ionen-Akkus sind heutzutage auf Grund ihrer hohen Energiedichte in vielen mobilen Anwendungsbereichen wie Laptop, Smartphine, eBike und Uhren zu finden. Doch bringt der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien auch Nachteile. Sie sind relativ teuer, und die Gewinnung von Lithium belastet die Umwelt, da Lithium auf der Erde nur in relativ geringen Mengen vorkommt und chemisch sehr reaktiv ist. 

Was ist Rekuperation?

Ziel der Rekuperation ist es die Bremsenergie zurück zu gewinnen. Beim eBike wird dementsprechend die Bewegungsenergie während des Bremsvorgangs in elektrische Energie umgewandelt und dem Akkumulator zurückgeführt. Der Antriebsmotor fungiert dabei als Generator.

Mit der Energierückgewinnung beim Hybrid-Automobil und der damit verbundenen Reichweiten-verlängerung ist die Zweirad-Rekuperation jedoch nicht zu vergleichen. Die Geschwindigkeiten und bewegten Massen beim Automobil sind um ein vielfaches höher als beim Fahrrad. In flachen oder hügeligen Gegenden würde eine Rückgewinnungsrate unter 5 % liegen. 

Weitere Ziele der Rekuperation sind die Verschleißminderung sowie die Erhöhung der Fahrsicherheit. Zum einen unterstützt das elektrische Bremsen den kontrollierten Bremsvorgang, gerade während Abfahrten. Zum anderen vermindert die Rekuperation den Verschleiß der Bremsbelege und Laufradfelgen. Ebenso kann die Gefahr von Schlauch- oder Reifenpannen durch überhitzte Felgen so gesenkt werden. Aber auch die Rekuperation selbst kann, vor allem bei steilen Abfahrten, zu Überhitzung führen. So kann die Stromrückeinspeisung in einen nicht geschützten Akkumulator diesen überbeanspruchen. Auch wird bei hohen Geschwindigkeiten besonders die Motoreinheit belastet. 

Bedenkt man jedoch, dass eine komplette Aufladung des Akkumulators zum Teil mehrere Stunden dauert, bei gleichzeitig höheren Stromstärken, kann eine Energierückgewinnung durch den Bremsvorgang beim Fahrrad im Vergleich zum Automobil und aus Sicht der Reichweitenverlängerung nur eine untergeordnete Rolle spielen.

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